Vor dem Öffnen des ersten Lebenslaufs stehen drei Sätze: Welche Muss-Kriterien sind objektiv? Eine kurze Begründung je Entscheidung notieren. Namen und Fotos vor der Bewertung ausblenden. Diese Abfolge senkt Affinitätsbias, schützt Vielfalt, dokumentiert Urteile und macht spätere Vergleiche transparenter, nachvollziehbarer, lernbarer. So entsteht eine verlässliche Routine, die Qualität und Gerechtigkeit verbindet.
Eine Mini-Liste vor Start: Ziel in einem Satz, Entscheidungstyp benennen, Zeitbox definieren. Währenddessen: Einwände zuerst, Zustimmung später. Danach: Entscheidung, Verantwortliche, nächster kleiner Schritt. So verliert Gruppendenken seine Macht, Redeanteile balancieren sich, und Commitments werden konkret, sichtbar, überprüfbar, verantwortet. Gespräche enden seltener im Nebel und häufiger mit tragfähigem Konsens.
Begeisterung ist ansteckend, doch sie ersetzt keine Evidenz. Eine Mikro-Checkliste fragt: Welches Problem wird gelöst? Woran messen wir Wirkung? Welche billigste Prüfung liefert Falsifizierungsdaten? Diese Reihenfolge bremst Halo-Effekte um charismatische Stimmen und stärkt Entscheidungen, die echte Nutzerprobleme priorisieren. So entstehen Tests, die Klarheit liefern, auch wenn die Idee glänzt.
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